Würselen, 30.07.2008
Schulen werden für „Lemmon“ fit gemachtWürselen (psw). Das Projekt „Lemmon“ geht nun in die Endphase über. Nach der langen Planungsphase geht es nun mit Hammer und Meißel an die Arbeit. Die Sommerferien werden derzeit dazu genutzt, Würselens Schulen für „Lemmon“ fit zu machen.
Das Projekt „Lemmon“ ist ein von der Stadt Würselen initiiertes Unterfangen, um den schulischen Alltag der Schüler der Stadt Würselen zu verbessern. Durch Notebook-Klassen soll das Lernverhalten verbessert werden und die Schüler sollen den Umgang mit zeitgemäßen Werkzeugen erlernen. Dafür bestückt die Stadt Würselen sieben Grundschulen, eine Haupt-, eine Real-, eine Sonderschule und ein Gymnasium mit jeweils zwei beweglichen Notebooktischen. Auf jedem dieser Tische sollen dann 18 Notebooks montiert werden. Außerdem kann auch jeder Schüler mit einem Notebook ausgerüstet werden, mit dem er variabel in der Schule und zuhause arbeiten kann.
Die Arbeiten in den Schulen werden derzeit - in den großen Sommerferien - von einem Fachunternehmen vorangetrieben, dass durch den Generalunternehmer dazu beauftragt worden ist. Auftragnehmer für das gesamte Projekt wurde nach einer europaweiten Ausschreibung das Systemhaus Bechtle AG, das die Lenovo ThinkPad-Notebooks mit der entsprechenden Software ausrüstet. Um den Schülern einen sicheren Zugang zum Internet zu gewähren, werden außerdem in jeder Klasse sogenannte Accesspoints eingerichtet, über den jeder Schüler über W-LAN auf das Internet zugreifen kann. Durch die Accesspoints besteht in der gesamten Schule eine flächendeckende W-LAN-Verbindung, so dass die Schüler sich mit den Laptops frei in der Schule bewegen können.
Das beauftragte Fachunternehmen hat für das Würselen Projekt ein zwölfköpfiges Team an den Start geschickt, das jeweils in Dreiergruppen in den einzelnen Schulen arbeitet. Netzwerktechniker Thomas Glück ist zur Zeit mit seinem Team dafür zuständig, die Hauptschule Würselen in der Lehnstraße aufzurüsten. Um „Lemmon“ pünktlich zum Schulbeginn starten zu können, müssen alleine in der Hauptschule auf vier Etagen Kabelkanäle montiert, Kabel verlegt und Bohrungen getätigt werden. Um die ganze Schule vernetzen zu können, werden alleine dort rund 1,5 Kilometer Kabel verlegt. Zudem werden 26 Accesspoints eingerichtet. Die Accesspoints werden mit insgesamt zwei Verteilern verbunden, die wiederum den Zugang zum weltweiten Internet ermöglichen. Thomas Glück hatte dabei in der Hauptschule Glück, „da die Schule gute Vorraussetzungen bot, weil bereits in vielen Klassen Kabelkanäle verlegt waren“, sagt der 35jährige Techniker. In den anderen Schulen mussten diese Arbeiten zusätzlich gestemmt werden, bevor die Kilometerlangen Kabelstränge verlegt und verknüpft werden konnten.
Für jede Schule rechnet das Fachunternehmen mit etwa einer Woche Arbeit, so dass zum Ende der Sommerferien die Infrastruktur für das hochmoderne städtische Projekt geschaffen wurde. Dann können pünktlich zum Schulstart die Notebooks ausgeliefert werden und das Projekt endgültig an den Start gehen.
Pressestelle Stadt Würselen - Christian Gottschalk (Praktikant)
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