Würselen, 18. Juni 2008
„Würselen - um Notebook-Klassen besser“Würselen (psw). Dass der Computer zu unserem Alltag gehört, ist längst unumstritten. Doch in Würselens Schulen wird er vom kommenden Schuljahr an ein „Hilfsmittel“ sein, ebenso wie Bleistift, Füller oder Tintenkiller. Die Stadt Würselen startet nach den Sommerferien ein in dieser Größenordnung derzeit in der gesamten Bundesrepublik einzigartiges Projekt: „Lemmon“ steht dabei Namenspate für dieses zukunftsweisende und herausragende Medienentwicklungsprojekt.
„Lemmon“ steht dabei für „Lernen mit modernen Medien online“ und ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt. Alle Würselener Schüler haben vom kommenden Schuljahr an die Wahl, ob sie den bisherigen Unterricht weiter besuchen oder sich für eine der neuen Notebookklassen entscheiden. Mittel- und langfristig sollen sogar alle Schüler und Lehrer mit eigenen Laptops ausgestattet werden. Dafür hat die Stadt Würselen mehrere Finanzierungsmodelle aufgestellt und bietet modernste Technik. Von langer Hand aus wurde dieses Projekt vorbereitet, zu dem der Rat zuletzt in seiner Sitzung am 29. April die Vergabe beschloss. Rund 2,4 Millionen Euro nimmt die Stadt Würselen in die Hand, um die Würselener Schulen und Schüler so schon heute zukunftsfit zu machen. 2007 schrieb die Stadt das Projekt europaweit aus und vergab den Auftrag jetzt an das Essener Systemhaus Bechtle, das Teil der international renommierten Bechtle AG, Neckarsulm in Baden-Württemberg, ist. Entschieden hat man sich für Lenovo ThinkPad Notebooks und einer speziellen Lernplattform IQ:on Professional 2008.
Mit Einführung von „Lemmon“ werden alle elf teilnehmenden Schulen durch W-LAN Technologie vernetzt. So wird „Lemmon“ zum Eingangstor für einen echten multimedialen Unterricht werden.
Heute schon steht fest, dass das Projekt als solches auf großes Interesse stößt. Eine Umfrage ergab eine generell hohe Bereitschaft zur Teilnahme: 95 Prozent der Erziehungsberechtigten begrüßen die Einführung von „Lemmon“.
Und die Verantwortlichen im Rathaus wissen, dass mit diesem derzeit bundesweit einzigartigen Projekt die Würselener Schüler für die Zukunft bestens ausgestattet werden. „Wir sind überzeugt, mit diesem Projekt eine wichtige Investition in die Zukunft des Lernens und die erfolgreiche Ausbildung unserer Kinder zu tätigen“, freut sich Bürgermeister Werner Breuer auf den Start von „Lemmon“ in Kürze. Und der für das Projekt verantwortliche Schuldezernent der Stadt Würselen, Erster Beigeordnete Werner Birmanns, weiß wie wichtig diese Investition als Investition in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen ist. Selber Vater zweier schulpflichtiger Kinder erwartet er erhebliche Effekte für die persönliche Entwicklung der Schüler aus diesem zukunftsweisenden Medienentwicklungsprojekt.
An dem Projekt beteiligen sich rund 220 Lehrer und 3.700 Schüler in elf Schulen: sieben Grundschulen, eine Förderschule, die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium. In ihnen werden jetzt während der Sommerferien die Voraussetzungen geschaffen, so dass „Lemmon“ im August, zum Beginn des neuen Schuljahres, endgültigen durchstarten kann und „Würselen - um Notebook-Klassen besser“ macht.
Pressestelle der Stadt Würselen - Bernd Schaffrath
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