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Werner Birmanns

Erster Beigeordneter
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DAS NOTEBOOK PROJEKT

Eine bildungspolitische Offensive der Stadt Würselen

Die Zeiten, in denen in Schulen wertvolle Ressourcen von hoch qualifizierten Lehrkräften mit Aufbau und Pflege der lokalen IT-Infrastruktur verbraucht wurden, sollen innerhalb der Stadt Würselen der Vergangenheit angehören.

Die Grundidee des Projekts lautet: Durch einen umfassenden, professionellen Service werden IT-Ressourcen für Schüler/-innen sowie Lehrer/-innen so selbstverständlich verfügbar wie das Wasser aus der Leitung. Schulen sollen durch dieses Projekt von den IT-Erfahrungen aus der Wirtschaft profitieren und von Anfang an auf ein durchdachtes Gesamtkonzept setzen.

Dazu bedarf es einer neutralen und hochverfügbaren IT-Umgebung, die an pädagogischen Anforderungen und an bereits bestehende IT-Infrastrukturen modular angepasst wird. Zu diesen Modulen gehören Hardware, Software und Services – von der Ausstattung und der Einrichtung von vernetzten IT-Lernplätzen, dem Betrieb von Schulservern, der Webanbindung, der Vernetzung innerhalb der Schulen bis hin zur Finanzierung. Das Projekt unterliegt einem ganzheitlichen Sicherheitskontext, der sich auf die einzelnen Komponenten auswirkt.

Die Stadt Würselen hat entschieden, mittel- bis langfristig alle Schüler/-innen und Lehrer/-innnen mit Notebooks auszustatten. Diese sollen sowohl in der Schule als auch mobil, zum Beispiel zu Hause, eingesetzt werden. Dabei ist an den Einsatz von privatfinanzierten und leasingfinanzierten Notebooks und parallel an den Einsatz von Notebook-Wagen pro Schule gedacht.

Der Einsatz von WLAN-Technologie ermöglicht die freie Beweglichkeit in den Klassen- und Fachräumen der Schule. Durch die Vernetzung der Lernorte soll ein Lernen und Arbeiten ohne Medienbruch möglich sein. Themen wie Unterrichtsvorbereitung, Hausarbeiten und Lernen von zu Hause aus werden in einer einheitlichen und ortsunabhängigen Umgebung durchgeführt.

Würselen. Um Notebook-Klassen besser.



Das Projekt hat einen Namen:

Lemmon, was ist das? Einerseits ein konstruierter Begriff und dennoch als Wort zu verstehen und auszusprechen. Die spontane Assoziation zu Lemon/Zitrone und die Irritation hinsichtlich der Schreibweise sind bewusst eingesetzte Stilmittel. Assoziationen schaffen Bilder – Irritationen erhalten Aufmerksamkeit.

Ein junger, frischer und cooler Begriff, der sich visuell sehr gut als Wort-/Bildmarke umsetzen lässt und für die Kernzielgruppe „Schüler“ bestens geeignet ist. Eine schülergerechte visuelle Ausarbeitung, welche in die Schullandschaft passt, ist möglich. Denn besonders die Schüler, neben den Lehrern, sollen sich mit den neuen Medien und Unterrichtsformen in besonderem Maße identifizieren können.

Die Tonalität des Begriffs „Lemmon“ beschreibt die Atmosphäre in der die Kampagne strategisch „verpackt“ wird: jugendlich, frisch, aktiv, freundlich, fröhlich, heiter und optimistisch.

Unweigerlich entsteht das Bild der Farbe Gelb. In der Farbpsychologie wird Gelb als hellste Buntfarbe bezeichnet, die als befreiend beschrieben wird. Gelb wirkt größer als es eigentlich ist, da die Konturen überstrahlt werden. Gelb gilt besonders für junge Menschen geeignet – regt das Gespräch und die Diskussion an.

Lemmon soll zur Marke ausgebaut werden. Lemmon soll der Begriff für die Kampagne „Einsatz neuer Medien in Schulen“ werden. Wenn man in Würselen über Lemmon spricht, soll jeder wissen, was damit gemeint ist.